Tipps

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Amsel
(Turdus merula)
Amseln errichten ihre aus Gras und Ästen bestehenden Nester in Bäumen, Mauerlöchern, auf Gittern und Balken sowie in hohen Hecken.
Zur Stabilisierung wird das Nest mit Lehm überzogen.

Impressum

Tipps für den Umgang mit Gipsplatten

Sicherer Halt an Wänden und Decken.
Gipsplatten bieten an jeder beliebigen Stelle sicheren Halt für kleine und große Lasten. Bitte achten Sie auf die Auswahl geeigneter Befestigungsmittel und die richtige Arbeitstechnik.

Leichte Lasten
Einfache Bilderhaken oder spezielle Wandhaken für Gipsplatten erreichen Belastbarkeiten bis zu 15 kg pro Haken.
Die "Captain Hook" Wandhaken eignen sich hervorragend zum Aufhängen von Lasten an Gipsplatten, wie z.B. Bilder, Körbe usw. Einfach einschlagen und später wieder herausziehen. Hinterlässt keine störenden Löcher.
Schwere Lasten
Für schwere Lasten wie Regale oder Hängeschränke werden Hohlraumdübel verwendet. Diese Dübel bilden im Hohlraum hinter der Gipsplatte einen "Knoten" oder einen "Schirm". Dieser verteilt die Last auf eine größere Fläche und sorgt so für sicheren Halt.
Geeignete Hohlraumdübel sind in den Sortimenten der Hersteller Tox, Upat oder Fischer enthalten. Sie werden in Fachgeschäften und Baumärkten angeboten
Besonders schwere Lasten
Für besonders schwere Hängeschränke empfehlen wir die Befestigung an einer Tragschiene (Metall oder Holz). Dabei wird zunächst die Schiene mit mehreren Dübeln an der Wand verankert. Der Dübelabstand sollte dabei mindestens 100 mm betragen. Anschließend wird der Hängeschrank sicher an die Tragschiene angeschraubt oder in die Tragschiene eingehängt.

Löcher bohren - das richtige Werkzeug entscheidet
Dübellöcher müssen passgenau sein, um ein Mitdrehen der Dübel zu vermeiden. Beim Bohren darf die Materialstruktur rund um das Dübelloch nicht zerstört werden. Bitte verwenden Sie deshalb nur Holz- oder Metallbohrer. Verwenden Sie Schrauben mit vom Dübelhersteller vorgegebenen Durchmessern.

Abhängen von Leuchten
Das Befestigen von Deckenleuchten ist bei abgehängten Decken aus Gipsplatten mit Kippdübeln nicht schwierig. Sie werden durch ein Bohrloch an der Decke in den Hohlraum geschoben und dann festgeschraubt.

Einbau von Deckenstrahlern
Die Raumdistanz zwischen Rohdecke und abgehängter Decke aus Gipsplatten wird gerne für den Einbau von Strahlern genutzt. Sofern es sich um Niedervoltstrahler handelt, muss zusätzlich ein Transformator in diesem Zwischenraum platziert werden. 
Infolge seines relativ hohen Gewichtes darf der Transformator nicht auf die Gipsplatte gestellt, sondern muss mit der Haltekonstruktion verbunden werden.
Achtung: Deckenstrahler dürfen nicht in gebäudeabschließende Deckenkonstruktionen (auch nicht in Dachgeschossdecken und Schrägen) eingebaut werden, da sich i.d.R. zwischen Gipsplatte und Rohdecke Dichtungsfolien befinden. Durch Abstrahlungswärme würde sonst Brandgefahr entstehen bzw. die Winddichtigkeit der gesamten Konstruktion leiden. Durch undichte Lampen- und Deckenanschlüsse tritt warme Raumluft aus und kondensiert.

Steckdosen, Schalter und elektrische Leitungen
Zusätzliche Steckdosen und Schalter können ohne großen Aufwand auch nachträglich verlegt werden. Vor dem Verlegen von Leitungen muss die Wand offen sein. Mit Kronenbohrern der passenden Größe werden Dosenöffnungen in die Gipsplatten geschnitten.
Anschließend werden Hohlraumdosen in die Ausschnitte eingesetzt und verschraubt. Der Hohlraum in der Gipsplattenwand gestattet in der Regel auch das einfache Einziehen zusätzlicher Elektroleitungen oder flexibler Leerrohre.
Achtung: Bitte ziehen Sie für alle Elektroarbeiten einen Fachmann zu Rate, damit die bauüblichen Sicherheitsvorschriften beachtet werden.

Wände renovieren.
Wenn nach Jahren renoviert werden muss, dann machen es Ihnen die Gipsplatten besonders leicht. Achten Sie bitte darauf, dass beim Vorbereiten die Oberflächen der Wand nicht mit scharfen Gegenständen beschädigt werden. Löcher von Nägeln, kleine Vertiefungen oder Kantenschäden werden einfach mit Fugenfüller überspachtelt und nach dem Trocknen mit Schleifpapier geglättet.

Anstriche
Für Anstriche eignen sich alte handelsüblichen Farben, wie z.B. Leimfarben, Dispersionsfarben, Dispersionslacke, Ölfarben, Alkydharzfarben, Polymerisatharzfarben, Polyurethanfarben, Epoxidharzfarben.
Nicht geeignet sind Anstriche auf Mineralbasis, wie z.B. Kalk-, Wasserglas- und Silikatfarben oder Organo-Silikatfarben. Ungeeignet sind auch Nitrolacke.
Bei Anstrichen, die besondere Anforderungen an den Untergrund stellen, empfiehlt sich eine vollständige Überspachtelung.

Tapetenwechsel
Durch einen Grundierungsanstrich (Dispersionsgrund) sind in der Regel Tapeten leicht zu lösen. Benutzen Sie bitte dazu handelsübliche Tapetenlöser. Tapeten, die trotzdem sehr fest an der Wand kleben, mit zusätzlichem Feuchteauftrag entfernen. Vermeiden Sie in jedem Falle großflächiges Anweichen der Tapete mit viel Wasser. Bewährt haben sich „Blumenspritzen“, mit denen Sie kleinere Zonen besprühen.
 Eine neue Grundierung erleichtert in jedem Fall einen späteren Tapetenwechsel. Voranstriche mit verdünnter Binderfarbe sind als Grundierung nicht geeignet.
Alle handelsüblichen Tapeten und Belagsmaterialien können problemlos verwendet werden.

Feuchtigkeit
Grundsätzlich gilt, dass Spritzwasser und direkt einwirkende Feuchtigkeit an allen Wänden - also auch an Gipswänden - vermieden werden muss.

Renovieren im Bad
Alte Bohrlöcher in Räumen mit spritzwasserbeaufschlagten Wandflächen müssen sorgfältig mit Silikon verschlossen werden.

Fliesen
Die planebenen und glatten Gipsplatten sind ein hervorragender Untergrund für Fliesen und keramische Platten. Beschädigte Wandflächen müssen sorgfältig verspachtelt und vor dem erneuten Verfliesen mit einer wasserdichten Sperrschicht (vollflächiger Sperranstrich oder Sperrkleber in 2-4 mm Schichtdicke) versehen werden. Für die schnelle und einfache Verlegung werden handelsübliche Dünnbettkleber verwendet. Der Kleber wird mit einem Zahnspachtel gleichmäßig aufgetragen.
Nach dem Verlegen der Fliesen werden die Fugen mit handelsüblichen Fugenmassen oder mit Silikon geschlossen, ebenfalls Eckanschlüsse und Anschlüsse zu Sanitärobjekten. Durchdringungen, z.B. Rohrleitungsdurchführungen, sind besonders sorgfältig mit Dichtband-Rosetten abzudichten.

Bauen kostet Geld
Ob Renovierung oder Neubau, Bauen kostet. Insbesondere dann, ein Eigenheim finanzieren wollen. Sprechen Sie mit Finanzierungspezialisten Ihrer Bank oder Sparkasse, die Ihnen Tipps für die optimale Umsetzung Ihrer Wünsche geben.

 

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